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Veränderungen Tipps und Ideen für deinen Alltag.

Kleine Schritte, große Veränderung: 11 Ideen für jeden Tag

Du wünschst dir Veränderung, hast aber keine Ahnung, wo genau du starten sollst?

Keine Angst, damit bist du nicht alleine.

Vielen Menschen geht es wie dir – immerhin sind da tausend mögliche Stellschrauben, mit Millionen von Möglichkeiten, die wir wählen könnten, um etwas anders zu machen.

Kein Wunder also, dass du da den Überblick verlierst.

Ehrlich gesagt, ging es mir nicht anders.

Und das nicht nur, weil ich keinen Schimmer hatte, wo genau ich anfangen sollte– sondern weil ich sehr lange davon überzeugt war, dass nur die wirklich großen Schritte einen Unterschied machen würden.

Denkst du auch? Stimmt aber nicht.

In Wahrheit sind es nämlich die kleinen Dinge, die Veränderung tatsächlich möglich machen.

Deshalb sind hier 11 Veränderungs-Impulse, die ich selbst jeden Tag nutze.

Es sind Dinge, die etwas verändern werden.

Wie wäre es also, wenn du sie einfach selbst mal ausprobierst?


11 Ideen, um im Alltag Raum für tägliche Veränderung zu schaffen

1. Verbinde dich mit deinem Körper

Dein Körper ist mehr als eine Hülle. Er ist dein Zuhause.

Er ist es, der dir die Möglichkeit schenkt, das Leben in all seinen Nuancen zu erleben.

Und gerade deshalb ist es so wichtig, dich mit ihm zu verbinden.

Konzentriere dich auf deine Sinne.

Spüre, wie die Sonne dein Gesicht wärmt oder wie Sauerstoff deine Lungen füllt.

Höre, wie der Verkehrslärm vor deinem Fenster klingt oder lausche dem Lachen eines Kindes.

Nimm wahr, wie das, was du isst, wirklich schmeckt und welche Konsistenz es hat.

Betrachte die Wolken.

Konzentier dich auf den Duft, der aus der Backstube dringt oder das Parfüm, dass du morgens aufträgst.

Stärke dein Körpergefühl.

Und nimm ihn wahr, diesen Ort, der sich dein Zuhause nennt.

Leb in und mit ihm.


2. Lerne etwas Neues

Neue Dinge zu lernen tut nicht nur gut, es hilft auch, neue Perspektiven zu entwickeln, Erwartungen und Überzeugungen zu überprüfen und herauszufinden, wer du eigentlich bist.

Lies Bücher, schau Dokumentationen, versuch dich an neuen Hobbys, erlerne neue Fertigkeiten, besuche Orte, an denen du noch nie gewesen bist, teste neue Dinge, ganz egal.

Halte jeden Tag Ausschau nach etwas, dass du lernen kannst.

Über dich selbst, deine Bedürfnisse, deine Sehnsüchte.

Über die Menschen um dich herum, die Welt und die Art, wie du die Welt siehst.

Oder das Leben.

Denn wir lernen immer. Unser Geist strebt danach, sich weiterzubilden und neue Erfahrungen zu machen.

Deshalb werde zum Entdecker, werde ein Erfinder, ein Forscher, ein Sammler.


3. Mache dir bewusst, dass das Leben endlich ist

Ja, ich gebe zu, auf den ersten Blick kann das eine gruselige Vorstellung sein. Insbesondere dann, wenn es dir geht wie mir und Sterben etwas ist, was du fürchtest.

Aber es geht auch nicht darum, dir Angst zu machen.

Worum es geht, ist, dich daran zu erinnern, dass nichts für immer bleibt.

Das Leben bedeutet Wandel.

Es bedeutet Veränderung.

Das heißt, dass das, was sich gerade schrecklich anfühlt, vergehen wird. Es wird an Gewicht verlieren.

Denn du bist bloß eine kurze Zeit auf dieser Welt.

Deine Zeit ist begrenzt.

Und gerade deshalb solltest du sie nicht für Dinge verschwenden, die dir nicht wichtig ist.

Genieß das Leben.

Mach das Beste aus dem, was du hast.

Versuch die Zeit auszukosten und dich auf das zu fokussieren, was wirklich zählt.

Auf das, was für dich persönlich einen Unterschied macht.


4. Schreibe auf, was du denkst & fühlst

Festzuhalten, was wirklich in dir vorgeht, ermöglicht dir, einen tieferen Einblick in dein Inneres zu gewinnen.

Es hilft dir dabei, bewusster wahrzunehmen.

Indem du schreibst, kommst du in Kontakt mit dir selbst – und schulst deine Achtsamkeit.

Es bringt dich dazu, hinzusehen.

Es gibt dir die Möglichkeit, deine Gedanken zu bemerken.

Die Chance, innezuhalten und zu spüren, was du wirklich fühlst.

Und nicht nur das.

Wenn du jeden Tag aufschreibst, was du wirklich denkst und fühlst, hast du ein Ventil für deine Gefühle und Gedanken.

Du erschaffst einen Ort, an dem du ungefiltert und ungeschönt lassen kannst, was dich quält.

Und das ist heilsam.


5. Entscheide dich bewusst, wofür du deine Energie ausgeben willst

Nicht nur unsere Zeit ist begrenzt, unsere Energie, die ist es auch.

Jeder von uns hat eine individuelle Menge an Energie, die ihn durch den Tag trägt.

Deshalb geh nicht leichtfertig damit um.

Schone deinen Akku.

Überlege dir, was du gerade wirklich willst.

Konzentriere dich auf Projekte, Beziehungen und Aktivitäten, die dir Freude bereiten und dich erfüllen.

Statt deine Energie an Dinge zu verschwenden, die nicht wichtig sind oder für Menschen zu vergeuden, denen es egal ist, ob du am Ende strauchelst.

Entscheide dich bewusst, wofür du deine Energie ausgibst.

Denn nur, in dem du sie schützt, kannst du sie für Dinge einsetzen, die dir wirklich am Herzen liegen.

Geh mit ihr um, als wäre sie das Kostbarste, was du besitzt – weil es genauso ist.


6. Tu etwas, dass dir hilft, dich selbst besser kennenzulernen

Du bist der Mensch, der dir am nächsten ist. Kein anderer steht dir so nah oder wird es jemals tun.

Und genau deshalb ist es so wichtig, dich selbst zu kennen.

Und zwar so gut und so ausführlich, wie es eben geht.

Es vergeht kein einziger Tag, an dem du nicht etwas Neues über dich selbst erfahren kannst.

Kein Tag, an dem du nicht einen anderen Blick auf etwas erhaschen, eine neue Erkenntnis bekommen oder ein neues Puzzlestück finden kannst, um ein tieferes Verständnis für dich zu entwickeln.

Nutze es.

Denn dich zu kennen, bedeutet, zu erfahren, wer du bist.

Es bedeutet, deine Bedürfnisse besser im Blick zu haben und auch das, was du dir wirklich wünschst.

Was ist dir wichtig? Was zählt für dich? Was sind deine Werte? Was denkst du wirklich?

Finde es heraus.

Jeden Tag ein bisschen mehr.


7. Bemerke, was gerade schwer ist

Brianna Wiest sagt, dass wir auf das achten müssen, womit wir am meisten zu kämpfen haben, denn darinnen würde der Schlüssel zu dem liegen, was wir heilen sollen.

Und sie hat recht.

Diese schmerzhaften Stellen sind es, die wir ansehen und bearbeiten müssen.

Sie sind es, mit denen wir Kontakt aufnehmen müssen, um ein wirklich erfülltes und selbstbestimmtes Leben führen zu können.

Deshalb achte auf das, was sich gerade schwer anfühlt.

Denn die Dinge, die dir schwer von der Hand gehen; das, was gerade weh tut; das, was du nicht ansehen willst – ist das, was gerade am meisten Aufmerksamkeit braucht.

Jetzt. Hier.

In diesem Momente.

Und nur, wenn du sie bemerkst, kannst du mit ihnen arbeiten.

Und bekommst die Chance, sie zu heilen.


8. Bemerke, was gerade leicht ist

Oft neigen wir dazu, uns auf das Negative zu konzentrieren und unsere Schwächen zu betonen, statt das wahrzunehmen, was bereits klappt.

Doch nicht nur das, was gerade schwer ist, zählt, sondern auch das, was dir leicht fällt.

Weil es zeigt, was du kannst und welche Stärken du besitzt.

Weil es beweist, dass da Dinge sind, die du schaffst.

Deshalb achte auf sie.

Nimm wahr, was dir einfach von der Hand geht oder wie nebenbei funktioniert.

Bemerke, was sich leicht anfühlt, denn es kann dir als Anker dienen, wenn du vor schwierigen Aufgaben stehst oder in eine Krise schlitterst.

Wenn dir diese Dinge bewusst sind, fällt es dir nämlich leichter, deine Energie auf das zu lenken, was bereits funktioniert.

Und du kannst es stärken.

Denn jeder von uns besitzt Fähigkeiten und Ressourcen, um Herausforderungen zu meistern – auch du.


9. Beschäftige dich mit etwas, dass dir Freude bereitet

Manchmal verlieren wir uns in der Routine des Alltags und eilen wie auf Autopilot von einem Punkt unserer endlosen To-do-Liste zum nächsten.

Doch was ist mit uns selbst?

Wo bleibt die Zeit für die Dinge, die Freude bereiten? Für die Momente, die uns das Gefühl geben, wirklich lebendig zu sein?

Jeden Tag nehme ich mir bewusst Zeit dafür. Zeit für wenigstens eine winzige Sache, die mich erfreut.

Und weißt du was? Diese kleinen Dinge summieren sich.

Wenn du jeden Tag zumindest eine Sache tust, die dich begeistert oder dir Freude bereit, dann sind das am Ende des Jahres 365 kostbare Augenblicke, die dein Leben bereichern.

Die es erfüllen.

Das ist eine ganze Menge.

Und am Ende sind es genau diese kleinen Momente, die das Leben groß machen.

Sie sind es, die dein Wohlbefinden stärken und dir das Gefühl schenken, lebendig zu sein.


Tipp: Schreib sie auf, diese Dinge. Halt sie fest, um dir bewusst zu machen, wie kostbar und wichtig sie sind.


10. Mache jeden Tag einen Schritt in die richtige Richtung

Der Wunsch nach Veränderung lässt uns meistens voller guter Vorsätze in ein neues Vorhaben starten.

Wir sind voller Motivation und Eifer – und scheitern kläglich.

Nicht unbedingt, weil unsere Ziele falsch oder schlecht sind, sondern weil wir zu schnell zu viel erreichen wollen.

Statt also zu versuchen, bis nächsten Monat 10 Kilo abzunehmen oder als introvertierter Mensch vor einer Menschenmenge zu sprechen, starte klein.

Und mache jeden Tag einen winzigen Schritt in die richtige Richtung.

Nur einen.

Atme.

Spüre deinen Körper.

Erlaube dir, eine Pause einzulegen.

Iss etwas Gesundes.

Trink ein Glas Wasser.

Mach einen kleinen Spaziergang.

Ganz egal.

Tu eine Sache, von der du weißt, dass dein zukünftiges Ich dir dafür danken wird.


11. Plane und träume

Verbinde dich mit dem, was du dir für dein Leben wünschst.

Stelle dir vor, wie dein Leben sein könnte und welche Träume du in dir trägst. Lass diese Wünsche in deinem Geist lebendig werden.

Spüre, was sie in dir auslösen und finde heraus, wie du sie Wirklichkeit werden lassen könntest.

Vielleicht wirst du nicht genau dort ankommen, wo du sein willst – aber darum geht es auch nicht.

Es geht darum, die Richtung zu kennen.

Und loszugehen.

Deshalb erlaube dir, dich von deinen Träumen leiten zu lassen. Trage sie in deinem Herzen und lass sie zu deiner ganz persönlichen Quelle der Inspiration und Motivation werden.

Überlege, welche Schritte wichtig sind, um genau dort hinzukommen.

Denn nur mit einem Plan im Kopf und dem Mut, deinen Träumen zu folgen, kannst du dein Leben in die gewünschte Richtung lenken und deine Zukunft gestalten.

Mache jeden Tag einen winzigen Schritt, um deinem Ziel näherzukommen.

Handle wie das Selbst, das du sein willst.

Denn wie Eleanor Roosevelt es so passend erkannt hat:

Die Zukunft gehört denen, die an die Wahrhaftigkeit ihrer Träume glauben.

Eleanor Roosevelt


Tipp: Stell dir ein Vision-Board zusammen oder schreibe eine Bucket List. Sammle, kreiere, träume.


Veränderung ist möglich – wenn du sie lebst

Vielleicht sehnst du dich nach einem großen Wandel, der alles auf den Kopf stellt, aber vergiss nicht: Veränderung beginnt im Kleinen.

Kleine, alltägliche Handlungen sind der Schlüssel zu wahrer Veränderung.

Mit diesen 11 Ideen hast du einige tolle Möglichkeiten an der Hand, Tag für Tag dein eigenes Leben zu gestalten.

Doch ganz gleich, was du auch tust, das Wichtigste ist, dass du handelst.

Denk nicht nur darüber nach, was du alles tun könntest.

Tu es, denn ansonsten bleibt alles, wie es ist.

Lebe die Veränderung, die du dir wünschst.

Nicht morgen oder irgendwann.

Sondern genau jetzt.


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