Über mich

Hey, ich bin Anina, kreative Chaotin, Autorin und Gründerin der Seelenschreiberei. Zusammen mit meinem Mann und unseren zwei wundervollen Töchtern lebe ich im europäischen Ausland.


Als Autorin veröffentliche ich unter dem Pseudonym Marla Grey emotionale Geschichten für junge Erwachsene, als Bloggerin schreibe ich hier über seelische Gesundheit und die Kraft des (kreativen) Schreibens.


Schreiben ist nicht nur meine Leidenschaft.


Es ist mein Ausgleich und meine Therapie, denn in den schlimmsten Momenten meines Lebens war es mein Halt, half mir dabei, immer wieder zu mir selbst zurück zu finden.


Meinen persönlichen Weg, meine Erfahrungen und Erkenntnisse, meine Leidenschaft, die Höhen und Tiefen meines Lebens, - all das teile ich hier auf Seelenschreiberei mit dir.

Ein paar Fakten:

  • Ich bin im Januar 1986 geboren.
  • Ich habe eine Schwäche für Kinderschokolade.
  • Ich dachte mal, dass ich niemals Kinder haben werde.
  • Ich lebe in Rumänien - genau genommen in Transilvanien, Draculas Heimat.
  • Mein erster Roman ist 2017 erschienen.
  • Weitere Fakten & Fun-Facts: Gibt es hier.

Jeder von uns hat eine Geschichte. Ein Leben voll von prägenden Momenten und Erlebnissen, die Spuren hinterlassen haben und uns zu dem Menschen machen, der wir heute sind.

Seelenschreiberei

Ein Blick auf meinen eigenen Weg

Viele Jahre meines Lebens habe ich gegen mich selbst gekämpft. Ich war im Krieg - im Krieg mit mir selbst, meinem Körper und meinem Leben.


Ängste, Depressionen, Flashbacks, dissoziative Zustände, Essanfälle und Selbstverletzung gehörten zu meinem Alltag. Ich hasste mich selbst und kämpfte mit dem Gefühl, weder wertvoll noch gut genug sein zu können.


Nach einem missglückten Selbstmordversuch suchte ich mir schon früh Hilfe, versuchte es mit Psychotherapie, Psychiatrischer Behandlung, Ergotherapie und verschiedenen Klinikaufenthalten.


Doch egal, was ich auch versuchte; egal, was ich tat: Es wurde nicht besser, sondern nur immer schlimmer.


2010 dann, am Tiefpunkt meines Lebens, waren meine Ängste so stark, dass ich nicht mehr alleine die Wohnung verlassen oder die Tür öffnen konnte.


Ich war verzweifelt.


Ich litt.


Und ich spürte tief in mir, dass sich etwas grundlegend ändern musste, damit ich weiterleben konnte.


Ich startete einen weiteren Klinikversuch. Es war ein Aufenthalt, der mich nicht nur ernüchterte, sondern mir jegliche Hoffnung auf Veränderung raubte.


Man erklärte mich zu einem hoffnungslosen Fall, zu jemanden, der untherapierbar war.


Ich stürzte ins Bodenlose.


Und dann kam der Trotz: Ich war nicht bereit, deren Meinung hinzunehmen. Nicht bereit, mich selbst aufzugeben, nur weil sie mich aufgaben. Und ich wollte nicht mehr darauf warten, dass irgendwer sich dazu bereiterklärte, mein Leiden zu beenden.


Geboren aus jede Menge Trotz wurde ich mutig - und machte die ersten Schritte.


Ich lernte zu fühlen.


Ich kam in Kontakt mit meinen Wünschen und Träumen.


Ich stellte mich den Baustellen meines Lebens.


Und ich heilte.



Heute - Hier und Jetzt

Die junge depressive suizidale Frau, die tagtäglich um ihr eigenes Überleben kämpft, ist heute kein präsenter Teil meines Lebens mehr - doch sie beeinflusst mich noch immer, immerhin hat sie mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin.


Der Weg raus aus psychischer Krankheit und hin zu mir selbst war nicht leicht. Er war beschwerlich, schmerzhaft und hart - aber gleichzeitig auch die beste und erfüllenste Reise meines Lebens.


Ich bin überzeugt, dass sich diese Reise für jeden lohnt - auch für dich.


Meine eigene Geschichte zeigt mir jeden Tag aufs Neue, was möglich ist, wenn wir uns nur auf den Weg machen und dass wir weit mehr für unser eigenes Wohlbefinden tun können, als wir glauben.


Mit diesem Blog möchte ich helfen, dass auch du einen Zugang zu dir selbst findest und lernst, dir selbst zu helfen.


Denn du bist mehr als der Mangel, den du spürst.

Mehr als die Symptome, mit denen du haderst.

Und mehr als die Gefühle, die dich überfluten.




Du bist mehr als der Mangel, den du spürst.

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