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Selbstliebe stärken Liebevolleres Ich 10 Schritte

Selbstliebe stärken: 8 Schritte zu einem liebevolleren Ich

Selbstliebe ist mehr als ein Wort.

Für mich ist Selbstliebe eines der kostbarsten Geschenke, die wir uns selbst machen können.

Doch was in der Theorie meist noch einfach klingt, stellt viele von uns in der Praxis vor eine Herausforderung.

Denn sich selbst zu lieben, wie bitte soll das gehen?

Ehrlich gesagt habe ich mich lange Zeit dasselbe gefragt.

Ich hatte keinen Schimmer, wie das funktionieren soll.

Wie ich mich selbst annehmen kann, wenn ich doch so voller Fehler und Schwächen bin.

Wie ich mich selbst lieben soll, wenn ich das Gefühl habe, weder besonders noch wertvoll zu sein.

Doch dann habe ich mich auf den Weg gemacht.

In diesem Artikel möchte deshalb Licht ins Dunkle bringen.

Ich gebe dir 8 Schritte an die Hand, die mir selbst helfen, ein liebevolleres Verhältnis zu mir selbst aufzubauen und zeige dir, wie auch du deine Selbstliebe stärken kannst.

Denn es ist möglich, die Liebe zu sich selbst zu entdecken.

Also, bist du bereit?

Bereit, die Reise zu diesem liebevolleren Ich anzutreten?

Dann lass uns starten.


8 Schritte, mit denen du deine Selbstliebe stärken kannst

1. Hör auf dein Bauchgefühl

Manchmal ist da dieses Gefühl in unserem Inneren.

Ein leises Flüstern in unseren Kopf, eine Stimme, die uns warnt oder auch ein Kloß, der uns die Kehle zuschnürt.

Irgendetwas eben, dass sich bemerkbar macht.

Und meistens: Übergehen wir es.

Dabei ist genau dieses Gefühl der Moment, in dem unsere Intuition anklopft.

Und was ich in den letzten Jahren lernen durfte, ist: Wenn unsere Intuition anklopft, dann, weil sie uns etwas Wichtiges mitteilen möchte.

Wenn dein Bauchgefühl dir also sagt, dass da etwas nicht stimmt, dann nimm es ernst.

Denn es ist besser, auf dieses innere Gefühl zu hören und Entscheidungen zu treffen, die sich richtig anfühlen - statt gegen dieses Bauchgefühl zu handeln.

Ja, gerade zu Beginn kann es schwierig sein, das eigene Bauchgefühl von Ängsten und Wünschen zu unterscheiden.

Doch lass dich nicht entmutigen.

Nimm dir einfach regelmäßig etwas Zeit, um innezuhalten und zu reflektieren.

So lernst du, die Signale deines Körpers zu verstehen und auf deine innere Stimme zu hören.

Unser Bauchgefühl ist wie ein Muskel: Trainieren wir es, wird es stärker.

Je öfter du also auf deine Intuition hörst, desto klarer wird dein Bauchgefühl zu dir sprechen und umso leichter wird es dir fallen, im Einklang mit ihm zu handeln.


2. Sei ehrlich zu dir selbst

Ehrlichkeit ist wichtig.

Wir hassen es, angelogen zu werden und legen deshalb großen Wert auf die Aufrichtigkeit anderer.

Uns selbst gegenüber sieht das allerdings anders aus.

Denn da tun wir meist das Gegenteil: Wir belügen uns selbst.

Wir beschönigen Dinge oder ignorieren das Offensichtliche - weil es weh tut, sich selbst unangenehmen Wahrheiten zu stellen.

Dabei ist genau das so wichtig.

Weil Ehrlichkeit nicht nur das Fundament für die Verbindung mit Anderen ist.

Es ist auch der Schlüssel zu einer gesunden Beziehung mit und zu dir selbst.

Denn nur, wenn du ehrlich zu dir selbst bist, kannst du deine Bedürfnisse und Wünsche erkennen und darauf eingehen.

Nur dann kannst du authentisch und wahrhaftig leben.

Und nur dann kannst du dich selbst lieben.

Deshalb setz dich mit deinen wahren Gedanken und Gefühlen auseinander.

Was du denkst und fühlst, ist wichtig:  Verstecke oder beschönige es nicht.

Was du dir wünschst und was du brauchst, zählt: Ignoriere es nicht.

Ehrlich zu dir selbst zu sein, stärkt deine Selbstliebe und wird dich auf dem Weg zu deinem liebevolleren Ich unterstützen.


3. Sprich nicht schlecht über dich selbst

Oft glauben wir, dass uns selbst zu kritisieren dabei helfen würde, das Beste aus uns selbst herauszuholen.

Also betonen wir unsere Fehler und Unzulänglichkeiten und stellen viel zu hohe Anforderungen an uns selbst.

Wir denken, Selbstkritik wäre ein Zeichen von Selbstreflexion und Ehrgeiz.

Doch das stimmt nicht.

Weißt du, warum?

Weil die Art und Weise, wie wir über uns selbst sprechen, unser Selbstbild und unser Selbstwertgefühl beeinflusst.

Wenn du dich selbst abwertest oder negativ über dich sprichst, schafft das eine toxische Atmosphäre.

Etwas, dass dein Wohlbefinden beeinträchtigt.

Und dich daran hindert, deine Ziele zu erreichen und dein wirkliches Potenzial auszuschöpfen.

Anstatt dich also selbst runterzumachen oder für vermeintliche Fehler zu verurteilen, tu etwas Besseres: Begegne dir selbst freundlich und mitfühlend.

Denn nicht nur andere verdienen es, mit Freundlichkeit und Respekt behandelt zu werden, sondern auch du.

Indem du das tust, stärkst du nicht nur dein Wohlbefinden und schaffst eine Atmosphäre, in der du Raum für persönliches Wachstum und Entwicklung hast.

Du baust auch ein liebevolleres Verhältnis zu dir selbst auf.


4. Hör auf, es anderen recht machen zu wollen

Früher wollte ich es allen recht machen.

Ich habe versucht, alle Erwartungen zu erfüllen und möglichst jeden Konflikt zu vermeiden.

Und selbst heute noch ertappe ich mich oft dabei, wie ich in diesen ungesunden People-Pleaser-Modus verfalle.

Doch gerade, weil mir dieses Muster so bekannt vorkommt, kann ich dir sagen, dass es immerzu allen recht machen zu wollen nicht funktioniert.

Nicht für die anderen und auch nicht für dich selbst.

Auf den ersten Blick mag es wirken, als ob es zu mehr Beliebtheit, Ansehen oder Harmonie führen würde, doch lass dich nicht täuschen.

Wenn du deine Bedürfnisse, Sehnsüchte, Wünsche und Träume zurücknimmst, um anderen gerecht zu werden, macht dich das weder glücklicher noch etwas besser.

In Wahrheit verrätst du dich selbst.

Jedes Mal, wenn du dich selbst zurücknimmst, um anderen zu gefallen, ist das das Gegenteil von liebevoll.

Es stärkt nicht die Liebe zu dir selbst, sondern zeigt, dass du dich selbst weder ernst noch wichtig nimmst.

Deshalb sei kein Ja-Sager.

Stimme nicht Dingen zu, die du eigentlich nicht willst.

Tu nicht etwas worauf du keine Lust hast oder für das gar keine Kapazität da ist.

Nickte nicht etwas ab, dem du nicht zustimmst.

Denn die Wahrheit ist: Wir können uns nur dann selbst lieben, wenn wir authentisch leben.

Deshalb steh zu dem, was du willst - selbst wenn es unbequem ist.

Verteidige deine Überzeugungen und Bedürfnisse.

Deine Entscheidungen, Träume und Ziele müssen nämlich nicht anderen gefallen, sondern nur dir.

Weil du es bist, der der Gradmesser für dein Leben ist.


5. Trau dich, Nein zu sagen

Grenzen sind wie unsichtbare Mauern, die unseren persönlichen Raum schützen sollen.

Sie definieren die individuellen Bedürfnisse jedes Einzelnen und helfen dabei, unsere emotionale und physische Integrität zu bewahren.

Sie zu respektieren und zu kommunizieren bedeutet, uns selbst ernstzunehmen.

Genau deshalb ist Nein sagen auch alles andere als unhöflich oder egoistisch.

Nein sagen ist ein Akt der Selbstachtung - und damit Selbstfürsorge pur.

Ja, es mag sich zunächst unangenehm oder herausfordernd anfühlen, etwas abzulehnen - aber auf lange Sicht stärkt es die Beziehung zu dir selbst und anderen.

Wenn du also etwas nicht möchtest, dann sage freundlich, aber bestimmt Nein dazu.

Sage Nein zu Dingen, die du nicht willst oder kannst.

Sage Nein zu allem, was sich falsch anfühlt oder gerade zu viel wäre.

Indem du das tust, setzt du klare Grenzen.

Du wahrst dich selbst und stehst für deine Bedürfnisse ein.

Das fördert dein Wohlbefinden, macht dich selbstsicherer und stärkt obendrein die Liebe zu dir selbst.

Eine Win-win-Situation, meinst du nicht?


6. Trau dich, Ja zu sagen

Angst ist ein mächtiges Gefühl.

Ein Gefühl, dass uns vor potenziellen Gefahren warnen und dafür sorgen will, dass wir sicher sind.

Angst will uns schützen.

Doch obwohl sie damit ja eigentlich nur unser Bestes im Sinn hat, verpassen wir dadurch jede Menge.

Weil sie dafür sorgt, dass wir bleiben, wo wir sind.

Und uns so davon abhält, das Leben in all seinen Facetten erleben und entdecken zu können.

Ein Schiff, das im Hafen liegt, ist sicher, doch dafür werden Schiffe nicht gebaut.  -  hat der Schriftsteller John Augustus Shedd einst gesagt.

Und ähnlich wie ein Schiff sind auch wir nicht dafür gemacht, in unserer Komfortzone zu verharren und das Leben an uns vorbeiziehen zu lassen.

Deshalb trau dich, Ja zu sagen.

Zu neuen Erfahrungen und Begegnungen.

Zu den Möglichkeiten, die dich herausfordern.

Und dazu, all die Dinge zu tun, die dein Herz erfüllen - auch wenn sie unbekannt sind.

Sei mutig.

Denn deine Komfortzone zu verlassen tut nicht nur gut, es eröffnet auch neue Perspektiven.

Und gibt dir jeden Tag aufs Neue die Chance, eine liebevollere Beziehung zu dir selbst aufzubauen.


7. Lass los, was du nicht kontrollieren kannst

Wir brauchen das Gefühl, Einfluss nehmen zu können.

Wir wollen unser Schicksal lenken, Entscheidungen treffen und so die Richtung bestimmen, die unser Leben nehmen soll.

Denn Kontrolle schenkt uns Sicherheit und Stabilität.

Das Problem ist nur: Manche Dinge liegen außerhalb unserer Kontrolle.

Wir können nicht kontrollieren, welche Höhen und Tiefen wir im Laufe unseres Lebens durchlaufen werden und auch nicht, welche Herausforderungen es für uns bereithält.

Wir können nicht kontrollieren, wie Menschen auf uns reagieren und auch nicht, was sie über uns denken.

Das zu akzeptieren, kann schmerzhaft sein - und gleichzeitig wahnsinnig befreiend.

Weil es dir die Chance gibt, deinen Fokus auf das zu richten, was wirklich in deiner Hand liegt.

Nämlich darauf:
  • Wie du handelst und welche Entscheidungen du triffst.
  • Wohin du deinen Fokus richtest und welchen Herausforderungen du dich stellst.
  • Wie du auf Veränderungen reagierst und mit deinen Gefühlen umgehst.
  • Wie du deine Zeit nutzt und mit welchen Menschen du sie verbringst.
  • Was für Ziele du verfolgst und nach welchen Werten du lebst.
  • Wie du deine Energie verwendest und welche Prioritäten du setzt.

Deshalb hör auf, das Unkontrollierbare kontrollieren zu wollen.

Das bündelt deine Energie und stärkt die Beziehung zu dir selbst.

Weil Loslassen nicht nur den Druck rausnimmt und Ängste reduziert, sondern auch zu mehr Selbstwirksamkeit führt.

Es ermöglicht dir, Vertrauen in deine Fähigkeiten zu entwickeln.

Und es schenkt dir die Chance, dich all dem zu öffnen, was das Leben für dich bereithält.

8. Geh liebevoll mit dir selbst um

Ist dir schon mal aufgefallen, wie hart wir mit uns selbst ins Gericht gehen können?

Wir kritisieren uns ununterbrochen selbst, erwarten das Unmögliche und haben kaum Verständnis für irgendwelche Schwächen und Fehler.

Selbst in Krisen ist die Stimme in unserem Kopf oft harsch und erbarmungslos.

Bei einem guten Freund sieht das dagegen ganz anders aus.

Wenn er ein Problem hat, sind wir einfach nur da und hören zu.

Wir sind ihm eine Stütze, schenken Halt und erinnern ihn daran, wie wertvoll und besonders er ist.

Wie wäre es also, wenn du dir selbst auf dieselbe Weise begegnen würdest?

Nämlich mit Respekt, Freundlichkeit, Geduld und Mitgefühl. 

Sei dir selbst dieser Freund.

Sei jemand, der hinsieht und zuhört, statt zu verurteilen.

Jemand, der Mut macht, statt zu entmutigen.

Jemand, der Trost spendet, statt zu verletzen.

Jemand, der dich daran erinnert, dass du es wert bist, geliebt und akzeptiert zu werden, genauso wie du bist.

Steh dir bei - in guten wie in schlechten Zeiten.

Denn indem du das tust, baust du das stärkste Fundament, dass man überhaupt bauen kann: Das Fundament der Selbstliebe.

Dir selbst liebevoll zu begegnen, wird dich tragen.

Es wird dir ermöglichen, Ängste zu überwinden, deine Träume zu verwirklichen und ein erfülltes, glückliches Leben zu führen.

Denn die allergrößte Liebe, die wir geben und empfangen können, ist die Liebe zu uns selbst.


Selbstliebe stärken ist nicht nur möglich, es lohnt sich auch

Selbstliebe zu kultivieren mag zunächst wie eine riesengroße Aufgabe erscheinen, aber ich versichere dir: So schwer ist es nicht.

Ja, es braucht Zeit, Übung und Geduld - denn sich selbst lieben zu lernen ist ein Prozess.

Doch mit den hier vorgestellten Schritten hast du alles an der Hand, was du brauchst.

Ich nutze sie Tag für Tag, um die Liebe zu mir selbst zu stärken.

Und immer wieder aufs Neue stelle ich fest, wie sehr sich mein Leben zum Bessern verändert.

Weil ich mir selbst endlich die Erlaubnis gebe, glücklich zu sein und mich nicht mehr von Selbstzweifeln zurückhalten lasse.

Weil ich meine eigenen Grenzen und Bedürfnisse respektiere und auf mein Bauchgefühl vertraue.

Und weil ich ehrlich zu mir selbst bin - ganz gleich, wie unbequem oder schmerzhaft es auch sein mag.

Für mich ist die Liebe zu mir selbst, einer der Schlüssel zu einem erfüllten und glücklichen Leben.

Und ich bin überzeugt, dass auch du diese tiefe Verbindung zu dir selbst aufbauen kannst.


Deshalb hier noch ein paar zusätzliche Tipps zum Schluss:
  1. 1
    Mache Selbstfürsorge zu deiner Priorität: Nimm dir regelmäßig Zeit für dich selbst. Zeit, um dich zu entspannen, dich selbst zu umsorgen und Dinge zu tun, die dir Freude bereiten.
  2. 2
    Umgebe dich mit positiven Menschen: Verbringe Zeit mit Menschen, die dich unterstützen, ermutigen und inspirieren. Ein unterstützendes soziales Umfeld kann Selbstliebe stärken.
  3. 3
    Feiere deine Erfolge: Egal wie klein sie auch sein mögen, erkenne deine Erfolge an und feiere sie. Selbstlob und Anerkennung sind wichtige Bestandteile der Selbstliebe - und jeder Schritt, den du gehst, zählt.

Die Liebe zu uns selbst zu stärken, ist eine der lohnendsten Reisen, die wir in unserem Leben machen können.

Deshalb mach dich auf den Weg.

Ein liebevolles Ich wartet auf dich.

Dir gefällt dieser Artikel? Dann teil ihn gern, damit auch andere ihre Selbstliebe stärken und sich auf die Reise zu ihrem liebevolleren Ich machen können.

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