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Schreibübung 39 – Die Asche meiner Worte

Schreibübung 39 – Die Asche meiner Worte

23Apr

Manche Menschen habe ich nie vergessen. Nicht, weil sie mir besonders wichtig waren, sondern weil sie mich furchtbar verletzt haben.

Manchmal werden wir mit Worten verletzt, manchmal fügt man uns weit mehr als seelische Verletzungen zu. Menschen tun uns weh und nur selten können wir diesen Schmerz jemals vergessen.

Verletzungen durch andere – ob bewusst oder unbewusst – begleiten und beeinflussen uns unser restliches Leben. Im Zusammensein mit Anderen, aber noch mehr im Umgang mit uns selbst.

 

Nimm dir diese Woche einmal Zeit, deinen Schmerz auszudrücken. Und zwar jemanden gegenüber, der ihn verursacht hat.

 

Schreibübung der Woche:

Schreib einen Brief an jemanden, der dich verletzt hat – und dann verbrenne diesen Brief.

 

Wichtig beim Schreiben ist: Lass alles raus, was dir auf der Seele brennt. Schreib auf, was du fühlst. Sei wütend. Sei traurig. Sei unfair. Halt dich nicht zurück, weder mit Worten, noch mit dem, was du fühlst. Dieser Brief ist dein Ort, an dem der Schmerz rauskommen darf. Und niemand außer dir wird ihn je lesen.

Wenn du soweit bist, lies ihn noch einmal durch (oder auch nicht) und dann: verbrenn ihn.

Such dir dafür eine feuerfeste Schale (z.b. einen Aschenbecher) und leg den Brief hinein. Dann zünde ihn an. Alternativ kannst du ihn auch mit einem Feuerzeug im Garten verbrennen, auf den Grill werfen oder dir eine Kerze ins Waschbecken stellen.

 

Falls du magst: Erzähl uns, wie es sich für dich angefühlt hat: Diesen Brief zu schreiben und ihn zu verbrennen. Du kannst darüber auch in deinem Tagebuch oder Schreibjournal berichten.

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