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Schreibübung Eine Sache die du hasst

Schreibimpuls #25 – Schreibend loslassen, was du hasst

Es gab eine Zeit, da bestand mein Leben aus mehr Dingen, die ich hasste, als aus denen, die ich liebte.

Damals dachte ich, dass das so sein müsste. Dass es normal wäre und ich mich nur endlich damit abfinden müsste, damit es mir besser gehen könnte.

»Das Leben ist kein Wunschkonzert«, hörte ich die Stimme in meinem Kopf immer wieder sagen. »Stell dich nicht so an, beiß dich halt durch. So schlimm ist es doch nicht. Andere«, sagte sie, »tun das doch auch.«

Also zwang ich mich.

Zu Sachen, die ich hasste.
Zu Dingen, die mir gar nicht gefielen.
Zu Situationen, die mich nur noch mehr runterzogen oder mich sogar (re)traumatisierten.
Zu Chancen, die ich nicht wollte und zu dem Kontakt mit Menschen, von denen ich weder verstanden noch geliebt fühlte.

Ich zwang mich schon so lange, dass ich mir nicht vorstellen konnte, was es verändern würde, wenn ich es täte.

Doch dann tat ich genau das. Und weißt du, was passierte?

Alles änderte sich.

Jeder von uns tut mal Dinge, die keinen richtigen Spaß machen oder einem unnütz vorkommen.

Aber diese Woche geht es um etwas Tieferes. Etwas, das du wirklich … hasst. Und darum, es schreibend loszulassen.

Schreibimpuls der Woche:

Denk an eine Sache, die du hasst und die du trotzdem tun musst.

Wie glaubst du, würde sich dein Leben verändern, wenn du damit aufhören könntest. Direkt ab morgen.

Schreib darüber.

Und wie immer gilt: Was du schreibst, ist für dich – du kannst es vernichten oder behalten.

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