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Schreibübung 49 – Das letzte halbe Jahr

Schreibübung 49 – Das letzte halbe Jahr

25Jun

2020 ist bereits sechs Monate alt – Zeit genug also einmal schreibend zurückzublicken.

Silvester 2019 stand ich am Lagerfeuer und habe meine Wünsche für das nächste Jahr ins Lagerfeuer geworfen. Ich hatte viele Ideen und Wünsche, wie mein Leben aussehen soll. Und im Laufe des Winters haben sich viele weitere Ideen geformt, Dinge, die ich tun oder erreichen will, Veränderungen, die ich mir wünsche.

Doch dann kam alles anders.

Statt im Frühling wegzuziehen, fesselte Corona uns an das Haus.
Statt unseren Van fit zu machen und uns Richtung Frankreich aufzumachen, harrten wir in dem Haus aus, dass ich innerlich schon längst hinter mir gelassen habe.

Ein Rückschlag? Nur auf den ersten Blick. Denn es passierte noch etwas anderes: Meine Schreibblockade löste sich auf und ich konnte wieder an meinem neuen Roman schreiben. Ich arbeitete an meinem Blog, entwickelte das Trauer-Workbook und schrieb weitere Ideen auf. Und statt am Strand zu sitzen und aufs Meer hinauszusehen oder den Fahrtwind auf meiner Haut zu spüren, träumte ich mich mit neuen Büchern in diese Welten.

Ich bekam Chancen und neue Blickwinkel.

Das letzte halbe Jahr hat mir gezeigt, was ich in den letzten Jahren schon sooft erkannt habe: Das Dinge nicht immer so laufen, wie wir uns das wünschen, aber das manchmal sogar gut so ist. Alles kommt, wie es soll.

Wie ist das bei dir? In der Schreibübung der Woche kannst du dich mit deinem letzten halben Jahr befassen. Mit dem, was passiert ist und all den Vorstellungen, mit denen du in das Jahr 2020 gestartet bist.

Die Schreibaufgabe der Woche:

Schreib darüber, an welchem Punkt du am Anfang des Jahres standest und wo du dich heute befindest.

Was hat sich verändert? Was herausgefordert oder gar überrascht? Was hat sich womöglich positiv in deinem Leben verändert, obwohl es sich in dem Moment nicht so angefühlt hat?

Denk daran: Du kannst deinen Text bei uns im Forum teilen oder ihn auch nur für dich schreiben. Nimm dir Zeit. Es geht auch nicht automatisch um große Erkenntnisse oder Veränderungen. Such die kleinen Dinge – denn denen messen wir oft weniger Bedeutung zu.

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