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Schreibritual 2: Die Menschen im vergangenen Jahr

Schreibritual 2: Die Menschen im vergangenen Jahr

06Dez
Beitragsserien: Adventsspezial

Heute ist nicht nur der zweite Advent, sondern auch Nikolaustag. Und während viele Kinder in ganz Deutschland die Süßigkeiten in ihren Stiefeln finden ist es Zeit für ein weiteres Schreibritual. Eines zum Loslassen und vielleicht auch Schenken.

Das Jahr 2020 war wegen Corona nicht einfach für Bekanntschaften und Freundschaften, doch trotzdem hat keiner von uns die vergangenen Monate alleine erlebt. Wir sind soziale Wesen, brauchen soziale Kontakte und Interaktionen – die einen mehr, die anderen weniger.

Deshalb nimm dir heute Zeit für jene Menschen, die dich im vergangenen Jahr begleitet haben. Schau auf prägende Momente und schmerzhafte Augenblicke.

Dein Schreibritual für den 2. Advent:

Schreibe die Namen aller Menschen auf, die in diesem Jahr auf irgendeine Weise eine Rolle in deinem Leben gespielt haben. Und dann richte das Wort an jeden Einzelnen von ihnen.

Schreib ihnen. Schreib über das, was du ihnen sagen willst oder musst.

Schreib auf, was sie dir bedeuten oder welche Rolle sie in deinem Leben spielen. Schreib auf, was dich verletzt oder verärgert hat. Schreib auf, was du empfindest oder was in dir gärt.

Lass deine Gefühle und Gedanken, all das Unausgesprochenes und Ungeklärtes dort auf dem Papier.

Da ist Platz für alles. Für all das Schöne und all das Hässliche, was zwischen euch geschehen ist.

Deine Worte müssen weder sortiert noch nett formuliert sein. In allererster Linie sind sie für dich. Du kannst sie nach dem Schreiben vernichten, genauso wie du es mit dem ersten Schreibritual getan hast.

Aber falls du magst, kannst du das Geschriebenes auch zum Anlass nehmen, um den Menschen in deinem Leben etwas zu schreiben. Um ihnen zu sagen, was sie dir bedeuten. Oder um Streit und Unstimmigkeiten zum Abschluss zu bringen.

Es liegt an dir.

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