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Schreibritual 1: Der Abschiedsbrief an das vergangene Jahr

Schreibritual 1: Der Abschiedsbrief an das vergangene Jahr

29Nov
Beitragsserien: Adventsspezial

Heute ist der erste Advent: ein besonderer Tag in der Vorweihnachtszeit. Und so wie die Adventssonntage Licht und Wärme in unser Leben bringen, so kannst du auch das Schreiben an diesen Tagen auf besondere Weise nutzen.

Nimm das Entzünden der ersten Kerze deshalb als Anlass zum Innehalten und Zurückschauen.

Denn in etwas mehr als einem Monat endet das Jahr 2020 und hinter uns liegen viele Monate. Monate, die jeden von uns auf ganz persönliche Weise gefordert, bewegt und verändert haben.

Ich bin heute nicht mehr der Mensch, der ich im Januar war. Da waren jede Menge schmerzhafte Augenblicke und glückliche Momente in diesem Jahr. Da waren Entscheidungen und Hürden, Tage voller Traurigkeit und voller Glück. Tage, in denen ich  geliebt, gehasst, getrauert, oder mich gefürchtet habe. Tage, in denen mir jede Hoffnung fehlte oder in denen ich über mich hinausgewachsen bin.

Wie ist das bei dir?

Dein Schreibritual für den 1. Advent:

Schreibe einen Abschiedsbrief an dein Ich des vergangenen Jahres.

Schreib darüber, wo du Anfang des Jahres standest. Über die Dinge, die geschehen sind. Über das, was du in diesem Jahr durchlebt, durchgemacht oder erkannt hast. Verabschiede dich von deinem Ich 2020.

Was ist in dem vergangen Jahr alles geschehen? Was hast du erlebt? Was hat dich gestresst oder dir Kummer bereitet? Was braucht einen Abschluss? Was willst du zurücklassen & nicht mitnehmen ins nächste Jahr? Welchen Dingen willst du »auf Nimmer wiedersehen« sagen?

Nach dem Schreiben: Wenn du möchtest kannst du deinen Brief im Anschluss vergraben. Dafür musst du ihn in kleine Stücke zerreißen, ihn mit etwas Erde z.b. in einen Blumentopf geben und darauf dann etwas pflanzen. Auf das »aus dem alten Ich« etwas »Neues« entsteht.

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