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#Schreiberfahrungen –  Schreiben bedeutet Gedanken sortieren

#Schreiberfahrungen – Schreiben bedeutet Gedanken sortieren

26Dez
Ines Vasku hat nicht nur ihre Lebensgeschichte in einem Buch verarbeitet, sondern weiß auch, was es heißt mit Depressionen zu kämpfen. Schreiben hilft ihr, ihre Gedanken zu sortieren und sich kreativ auszuleben.

Schreib darüber - ein Interview #10 mit Ines Vasku über ihre Schreiberfahrungen



Drei Worte, die dich am Besten beschreiben:

Kopfmensch. Kreativ. Sozial.


Schreiben bedeutet für mich ...

Meine Gedanken zu sortieren und mich kreativ auszuleben.


Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Obwohl ich eine starke Rechtschreibschwäche habe, war Deutsch immer mein Lieblingsfach. Ich habe nicht nur schon immer gerne Aufsätze geschrieben, sondern wollte auch gerne ein Buch schreiben. Also habe ich das getan.


Mit was für Problemen kämpfst du/hast du gekämpft und (wie) hilft dir Schreiben dabei?

Seit meinem 16 Lebensjahr leide ich unter Depressionen. Meine Biographie »Und ich lebe noch« zu scheiben, hat mir sehr geholfen, meinen Zustand zu verbessern.


Inwieweit hat dir das Schreiben deiner Biographie geholfen? Kannst du das näher ausführen?

Es hat dabei geholfen die verschiedensten Erinnerungen wieder hervor zu holen und besser verarbeiten zu können. Der Umgang mit der Depression ist dadurch einfacher geworden und auch der Umgang mit mir selbst.


Welche Dinge waren während des Schreibens deiner Biographie besonders wichtig für dich? Was fiel dir schwer, was leicht?

Durch einen Unfall den ich als Vierjährige hatte, kann ich mich an die Jahre bis zu meinem 7ten Lebensjahr kaum selbst oder bewusst erinnern. Meine Erinnerungen aus dieser Zeit nehme ich deshalb fast ausschließlich aus Erzählungen. Viele Kapitel meines Buches haben mir dabei geholfen, mich an schöne, aber auch sehr schlimme Dinge zu erinnern. Also ist das ganze Buch mit Auf und Abs gefüllt.

Ich hab während des Schreibens der Biographie in Dauerschleife das selbe Lied gehört. Dessen Text hat es dann mit Erlaubnis des Sängers auch ins Buch geschafft hat. Es heißt „Kind sein“ und ist von Julian Le´Play.


Hast du einen Tipp für jemanden, der auch gerne seine eigene Geschichte aufschreiben will?

Mind-Mapping. Das hilft sehr die Struktur eines Buches zu finden.


Wie nutzt du das Schreiben am Liebsten? / Was schreibst du?

Am MAC, oder am Handy. Am liebsten schreibe ich Tatsachenberichte und Blogbeiträge.


Was ist das Schwierigste beim Schreiben / im kreativen Prozess für dich?

Meine Rechtschreibschwäche und das Finden von Themen.


Was ist das Schönste / Bereichernste beim Schreiben / im kreativen Prozess für dich?

Einmal im Monat erscheint in der österreichischen Zeitung Momag ein Artikel von mir. Es ist eine Kolumne zum Thema »Leben mit Behinderung« und das Feedback dazu gibt mir viel Kraft.


Gibt es Hobbys und Dinge, die du tust, wenn du nicht schreibst?

Zeit mit Freunden verbringen. Alle mögliche Arbeiten am Computer verichten. Und Musik hören.


Was treibt dich an?

Die positiven Erfahrungen und mein Leben mit andren zu teilen.


Gibt es etwas, dass du Anderen gerne mitgeben möchtest?

Ich finde es wichtig, Menschen ohne Vorurteile zu begegnen. Sich eine Welt voller Offenheit zu bewahren.

Normal kann jeder.




Über

 (c)  Ines Vaskuist Autorin.


Mehr über sie (oder ihr Buch) erfährst Du unter:


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