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#Schreiberfahrungen – Gefühle & Gedanken in Worte fassen

#Schreiberfahrungen – Gefühle & Gedanken in Worte fassen

20Jun
​Viele Menschen auf der ganzen Welt spüren die Macht von Worten und haben eine sehr persönliche Verbindung ​zum kreativen & selbst-therapeutischem Schreiben. Sie nutzen ​es. Beruflich oder privat. Im Alltag und in Krisen.


​Diesmal ​darf ich ​euch Sara ​vorstellen. Sie ist Bloggerin, schreibt Bücher und nutzt Poesie.


​Schreib darüber - ein Interview #1 mit Sara über ihre Schreiberfahrungen



​Drei Worte, die dich am Besten beschreiben:

Introvertiert, naturverbunden, kreativ.

 

Schreiben bedeutet für mich ...

Schreiben macht es mir möglich, Gefühle und Gedanken in Worte zu fassen, bei denen es mir mündlich schwerfällt. Wenn ich schreibe, werde ich nicht bewertet, ich kann all das in Schrift ausdrücken, wo mir mündlich die Worte fehlen.
Außerdem bedeutet Schreiben für mich Reflexion, das Hinterfragen, das Verarbeiten und das Verstehen von Erlebnissen, Gedanken und Gefühlen. Sowie die eigenen als auch die Gedanken und Gefühle anderer Menschen.

 

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich habe im Alter von 10 oder 11 Jahren mit dem Tagebuch schreiben begonnen, es half mir, Erlebnisse und Gefühle zu verarbeiten. Ich konnte Worte „aussprechen“ die sonst keinen Raum bekamen. Heute nutze ich das Schreiben vor allem zum Bloggen, für E-Books und Text-Artikel, aber auch zum Kommentieren und für Selbstreflexion. Vor kurzem habe ich zusätzlich noch ein kleines „Projektbuch“ begonnen, darin notiere ich Ideen, die ich umsetzen möchte und wie ich diese erreichen kann.

 

Mit was für Problemen kämpfst du/hast du gekämpft und (wie) hilft dir Schreiben dabei?

Ich litt (und leide zeitweise noch immer) unter depressiven Episoden und einer sozialen Phobie/Angststörung aufgrund traumatischer Erfahrungen. Auch heftige Panikattacken gehörten dazu. Das Schreiben half und hilft mir, mich selbst besser zu verstehen und geduldiger und liebevoller mit mir zu sein.

Beim Schreiben kann ich Grübel-Gedanken abgeben, meiner Wut, Trauer oder anderen negativen Gefühlen Ausdruck verleihen, ganz ohne Bewertung von außen.

 

Wie nutzt du das Schreiben am Liebsten?/Was schreibst du?

Ich blogge gerne, schreibe an mehreren Büchern und versuche mich ein wenig in Poesie.

 

Was ist das Schwierigste beim Schreiben/im kreativen Prozess für dich?

Zweifel; Unsicherheiten und die Angst, nicht gut genug zu schreiben. Das trifft vor allem auch auf Texte und Bücher zu, die ich gerne veröffentlichen möchte. Es gibt Tage, an denen finde ich das, was ich schreibe gut. An anderen Tag lese ich das Geschriebene erneut durch und finde es grottenschlecht.

 

Was ist das Schönste/Bereichernste beim Schreiben/im kreativen Prozess für dich?

Wenn ich darin versinken kann, voller Ideen bin und mir das Schreiben leicht von der Hand geht.

 

Gibt es Hobbys und Dinge, die du tust, wenn du nicht schreibst?

Lesen, Joggen, Wandern, Klettern, Fotografie, Musik hören und Konzerte besuchen, frisch kochen aber auch gerne Essen gehen. 😊


Was treibt dich an?

Mein Leben in Einklang mit meiner Natur zu leben, bewusst & langsam. Beim Schreiben würde ich mir wünschen, dass ich auch anderen Personen weiterhelfen und zum Schreiben motivieren kann oder dabei, Ausdruck für ihr Innerstes zu finden.

 

Gibt es etwas, dass du Anderen gerne mitgeben möchtest?

Ich denke, dass vielen Menschen das Schreiben helfen kann, schlimme Erlebnisse zu verarbeiten und dass es befreiend wirkt. Gerade für Menschen, die viel grübeln oder eher introvertiert sind, kann es eine wertvolle Ressource sein. Nicht in jedem Fall kann Schreiben eine Therapie ersetzen, dass sollte jeder für sich persönlich am besten mit einem Therapeuten besprechen. Es kann jedoch auch begleitend eingesetzt werden. Aber auch ganz allgemein kann das Schreiben der Selbstreflexion und Persönlichkeitsentwicklung dienen, da bin ich mir sicher. Schreiben kann auch Erinnerung bedeuten, an das was gut tut und was nicht.


Über

 (c) ​Sara / Greensoul ​ist Bloggerin, schreibt Bücher und nutzt Poesie.


​Mehr über sie erfährst Du unter:


​Hast Du ​Lust bekommen, ebenfalls über Deine Erfahrung mit dem Schreiben zu berichten?

Dann meld ​Dich gerne über das Kontaktformular bei mir oder schreib eine Mail an kontakt(at)seelenschreiberei.org. ​​​​

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare
  1. Dieses Format gefällt mir und ich finde mich auch sehr in dem wieder, was Greensoul beschreibt. 🙂

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