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9 wertvolle Sätze für harte Tage. Kraft tanken und Stärke in schweren Zeiten finden.

Kraft tanken: 9 Sätze, für harte Tage

Manche Tage sind hart.

Härter als andere.

Alles fällt schwerer; alles wirkt dunkler.

Es ist, als würde das Leben uns auf die Probe stellen. 

Als würde es uns mehr abverlangen, als wir überhaupt leisten können.

Und deshalb möchte ich dir heute etwas an die Hand geben, was mir selbst hilft, einen besonders harten Tag durchzustehen.

Wenn du also gerade nach einem kleinen Energieschub für deine Seele suchst, sind hier 9 Sätze, die du hören solltest.

Ich bin sicher, dass zumindest einer von ihnen dir helfen wird.

Stärke in der Krise: 9 inspirierende Sätze für schwierige Tage

1. Glaube nicht alles, was du denkst.

Unsere Gedanken sind die größten Geschichtenerzähler, die es gibt.

Sie malen Bilder in unseren Köpfen, weben Geschichten aus Vergangenheit und Zukunft.

Doch nicht alles, was sie uns erzählen, ist auch automatisch wahr.

Deine Ängste, Sorgen und Erfahrungen färben sie ein – besonders dann, wenn es dir nicht gut geht.

Erinner dich daran.

Mach dir bewusst, dass du die Kontrolle über deine Gedanken hast.

Du kannst vielleicht nicht verhindern, dass sie auftauchen – aber du kannst entscheiden, welchen du Glauben schenkst und welchen nicht.

Hinterfrage sie.

Finde heraus, auf welchen Fakten sie beruhen.

Und ob sie dich wirklich weiterbringen.


2. Emotionen sind wie Wellen, die kommen und gehen.

Gefühle sind Bestandteil unseres Menschseins.

Ein Teil dessen, was uns lebendig macht.

In gewisser Weise sind sie wie die Wellen des Meeres.

An manchen Tagen sind sie sanft und beruhigend, an anderen ungezähmt und voller Gischt.

Manchmal umspülen sie nur unsere Knöchel, und manchmal sind sie so stark, dass sie uns mit sich reißen.

Doch egal ob Freunde, Trauer, Wut oder Glück – kein einziges der Gefühle, die du empfindest, bleibt.

Denn ebenso wie eine Welle rollen Gefühle heran, erreichen ihren Höhepunkt und ebben wieder ab.

Wenn du also gerade mit einem herausfordernden Gefühl zu kämpfen hast, dann erinner dich daran, dass es nicht von Dauer sein wird.

Erinner dich daran, dass selbst die stärksten Wellen schließlich am Strand zurückweichen.


3. Du selbst zu sein ist mehr als genug.

Oft haben wir ein Bild von uns selbst im Kopf.

Da sind die Erwartungen anderer, gemixt mit den Ansprüchen und Überzeugungen, die wir mit uns herumtragen.

Also versuchen wir, uns in eine bestimmte Form zu pressen.

Versuchen, mutiger zu sein. Mehr zu leisten. Offener und stärker zu sein. Ordentlicher. Oder zumindest weniger empfindsam.

Die Sache ist nur: Du bist keine Form.

Das warst du nie und wirst du auch nie sein.

Was du bist, ist ein lebendiges Puzzle aus Erfahrungen, Träumen und Charakterzügen.

Und genau deshalb musst du auch nicht anderes sein, um genug sein zu können.

Du musst nicht weniger von dem einen oder mehr von dem anderen mitbringen, um zu genügen.

Weißt du, warum?

Weil deine Authentizität deine größte Stärke ist.

Mach dir das bewusst, okay? Und zwar gerade dann, wenn sich alles schwer anfühlt.

Denn es geht nicht um das, was du leistest, sondern nur darum, dass du bist.

Sei du selbst – denn alle anderen, die gibt es schon.


4. Atme.

In harten Augenblicken vergessen wir oft das Wichtigste: zu Atmen.

Mir selbst fällt es immer wieder aufs Neue auf: Jedes Mal, wenn etwas schwierig ist oder ich in einer stressigen Situation stecke, stockt mein Atem.

Er fließt nicht wie sonst, sondern ist flach und abgehackt.

Die Last des Augenblicks drückt schwer auf meine Brust und ich kann richtig spüren, wie die Luft in meinen Lungen gefangen gehalten wird.

Es ist der Moment, in dem ich mich bewusst daran erinnere, dass unser Atem so viel mehr ist als bloß eine lebenserhaltende Funktion.

Er ist eine Quelle der Kraft.

Ein Anker inmitten des Chaos.

Denn tiefe Atemzüge sind wie eine kleine Pause für unsere Seele. Sie helfen uns dabei, uns im gegenwärtigen Moment zu verankern. Alles wird ein bisschen klarer und ruhiger.

Probier es aus.

Atme.

Schließe deine Augen und konzentriere dich auf den Rhythmus deines Atems.

Atme tief durch deine Nase ein.

Und langsam durch deinen Mund wieder aus.

Wiederhole das ein paar Mal.

Und genieße die kurze Ruhepause inmitten deines Sturms.


5. Bessere Tage werden kommen.

Dein Tag fühlt sich einfach nur beschissen an?

Alles läuft irgendwie schief?

Oh, ich weiß genau, wie das ist.

Und auch, wie schwer es sich anfühlen kann, einen solchen Tag durchstehen zu müssen.

Aber weißt du was? Auch der beschissenste Tag endet. Denn auch er hat niemals mehr als 24 Stunden.

Ja, ehrlich wahr.

Der heutige Tag wird vorübergehen, weil er bloß einer von vielen ist.

Ein Einziger von Unzähligen, die noch auf dich warten.

Und das Wichtigste: Er repräsentiert ganz sicher nicht dein gesamtes Leben.

Also ganz egal, wie regnerisch, trüb und düster er heute auch sein mag: Morgen früh ist er vorüber.

Und mit dem neuen Tag kommen auch neue Chancen und frische Perspektiven.

Denn so, wie Sonnenschein auf Regen folgt, so folgen auch gute Momente auf schlechte.


6. Du bist stärker als du (gerade) denkst.

Manchmal fühlt es sich an, als ob die gesamte Last der Welt auf unseren Schultern liegt.

Es ist, als ob das Leben uns einen Sturm nach dem anderen beschert und wir kämpfen und bemühen uns, um in all dem Wind und Regen nicht den Halt zu verlieren.

Oft scheint es, als wäre es ein endloser Kampf. Einer, den wir sowieso niemals gewinnen können.

Weil wir uns zu kraftlos, zu schwach, zu zerbrechlich fühlen.

Aber die Wahrheit ist, dass du so viel stärker bist, als du (gerade) denkst.

Weißt du, woher ich das weiß?

Weil wir gerade in den tiefsten Momenten der Verzweiflung die stärksten Kräfte in uns selbst mobilisieren.

Überleg doch mal.

Denk an all die Situationen, die du schon gemeistert hast, und das, obwohl du überzeugt warst, dass es niemals möglich ist.

Wie oft bist weitergegangen, obwohl du dachtest, dass es gar nicht weiter gehen kann?

Wie oft hast du das Unmögliche überwunden, obwohl es nicht aussah, als würdest du es schaffen?

Wie viele schlimme Tage und herausfordernde Momente liegen hinter dir, obwohl du überzeugt warst, jeder einzelne von ihnen wäre dein Ende?

Du hast es geschafft.

Trotz allem.

So viele dunkle Tage liegen hinter dir und das ist kein Zufall, oh nein.

Es ist der Beweis dafür, wie stark und widerstandsfähig du wirklich bist.

Wenn du dich also gerade schwach und machtlos fühlst und keine Ahnung hast, wie es weitergeht, erinnere dich genau daran.

Denn du bist verdammt noch mal stärker, als du denkst.


7. Konzentriere dich auf den gegenwärtigen Moment.

Für mich bedeuten harte Tage meistens eine Mischung aus Angst und Unsicherheit.

Da sind so viele Dinge, die mich niederdrücken; so vieles, das ich nicht kontrollieren, nicht beeinflussen kann.

Und ich weiß, so wie mir, geht es vielen.

Es sind Augenblicke, in denen wir uns in Vergangenheit und Zukunft verlieren und unsere Gedanken ein Eigenleben entwickeln.

Das kann beängstigend sein. Furchteinflößend.

So sehr, dass es sich anfühlen kann, als würden wir in uns selbst ertrinken.

Aber es gibt etwas, dass es einfacher macht.

Etwas, das hilft, in all der Unsicherheit und Furcht nicht unterzugehen.

Und das ist der gegenwärtige Moment.

Ja, richtig gehört.

Wenn sich alles gerade überwältigend anfühlt, konzentriere dich auf das Hier und Jetzt.

Denn die Gegenwart ist das, wo das Leben stattfindet.

Und damit auch das Einzige, was du wirklich beeinflussen kannst.

Denn die Vergangenheit ist vergangen und die Zukunft noch nicht da.

Nur im Hier und Jetzt kannst du wirklich handeln und gestalten.

Deshalb lenk den Fokus weg von dem, was sein könnte oder gewesen ist und hin zu dem, was gerade wirklich ist.

Spür den Boden unter deinen Füßen.

Lausche den Geräuschen, um dich herum.

Betrachte die Formen, Farben und Details deiner Umgebung.

Schmecke und Rieche.

Lass die Gegenwart dein Anker sein, immer dann, wenn die Strömungen des Lebens versuchen, dich mit sich zu reißen.


8. Selbst in der größten Dunkelheit gibt es Sterne, die leuchten.

Es gibt Tage, an denen uns unsere Schwierigkeiten nahezu erdrücken.

Es sind Momente, die sich einfach nur schwer anfühlen – zu schwer für unsere Schultern.

Wir sehen kein Licht, denn es ist, als wäre um uns herum nichts als absolute Finsternis.

Aber weißt du was?

Selbst in der dunkelsten Nacht funkeln noch immer Sterne am Himmel.

Manchmal sind sie vielleicht schwer zu erkennen, aber trotzdem sind sie da.

Was ich damit sagen will?

Dass es selbst in den schlimmsten Augenblicken etwas gibt, auf das du bauen kannst.

Denn deine Schwierigkeiten definieren dich nicht, im Gegenteil.

Da ist so viel mehr.

Alles, was du lernen musst, ist, die Augen zu öffnen und richtig hinzusehen.

Such nach den winzigen Lichtpunkten inmitten dieser Finsternis.

Finde kleine Dinge, die dir ein Lächeln aufs Gesicht zaubern, guttun, oder Hoffnung schenken.

Das kann ein freundliches Wort eines geliebten Menschen sein oder auch das Lächeln eines Fremden.

Es kann eine Tasse heiße Schokolade sein oder auch ein Spaziergang am See.

Es spielt keine Rolle, was es ist – wichtig ist bloß, dass es ein klein bisschen Licht in deinen Tag bringt.

Also, worauf wartest du?


9. Selbst wenn du stolperst, bewegst du dich noch vorwärts.

Ich dachte lange, dass Stolpern bedeuten würde, dass ich mein Ziel verfehlt habe und gescheitert bin.

Doch das ist Quatsch.

Denn selbst, wenn wir straucheln, bewegen wir uns noch immer vorwärts.

Jeder Schritt, auch wenn er uns aus dem Gleichgewicht bringt, ist noch immer ein Schritt.

Und selbst, wenn du hinfällst, stehst du nicht still – denn dann stehst du auf und bewegst dich weiter.

Die Wahrheit ist: Stolpern gehört dazu.

Es ist menschlich.

Stolpern ist das Gegenteil von Stillstand.

Es ist die Chance, deine eigene Balance zu finden.

Es hilft dir, deine Entschlossenheit zu überprüfen und an Fehlern zu wachsen.

Und das ist was Gutes, findest du nicht auch?


Harte Tage gehen vorbei – versprochen

Für mich sind harte Tag am besten mit einem Sturm vergleichbar.

Sie können überwältigend sein und uns das Gefühl geben, dass alles dunkel und aussichtslos ist.

Aber auch der heftigste Sturm zieht weiter, und so wie ein Sturm, geht auch der schlimmste und schrecklichste Tag irgendwann vorüber.

Halte durch, es lohnt sich.

Versprochen.


Gibt es einen Satz, der gerade hilft? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen oder schreib mir per Mail, ich würde mich freuen.

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