Skip to content

Nemo

»Niemand« zu sein. Das tut weh. Von Menschen umgeben, aber unsichtbar. Unbemerkt, ungefragt, unsichtbar. Ich hab oft das Gefühl, würd ich sterben, würd man es nicht merken. Zu meiner Beerdigung würden zwei Menschen kommen. 46 gelebte Jahre und ich, ich…

Weiterlesen ...

Lügengespinst

Es gibt Dinge, die man niemandem erzählen kann. Nicht einmal sich selbst. Aber wenn ich es jetzt nicht sage – wenn ich es nicht wenigstens aufschreibe –, dann wird es mich irgendwann ganz auffressen. Also gut. Ich habe gelogen. So…

Weiterlesen ...

Chaos

Ich kann dieses ganze verdammte Chaos nicht mehr ertragen. Jeden Tag DIESELBEN Lügen, DIESELBEN Heucheleien, DIESELBE widerliche Gier nach Macht, während wir einfach nur dastehen und zusehen. Preise steigen, Existenzen gehen kaputt, Menschen verzweifeln – und die Menschen? Oder die…

Weiterlesen ...

Schlaf du Arschloch

Verdammter Mistkerl. Jede Nacht dasselbe Spiel. Ich liege hier, starre an die Decke, zähle die beschissenen Sekunden, die Minuten, die verdammten Stunden – und du? Du bist einfach nicht da. Du bist verschwunden, hast dich verpisst, bist irgendwo unterwegs, während…

Weiterlesen ...

Hast du nicht genug angerichtet?

Nach all den Jahren gab es eine Freundschaft, die wirklich bedingungslos ist. Eine Freundschaft, die ich mir nie erträumt habe, weil ich nicht wusste, dass es so etwas gibt. Eine Freundschaft, die sich gegenseitig so viel gibt, ohne etwas leisten…

Weiterlesen ...

An dich, M.

M, ich weiß nicht, was ich denken, was ich fühlen, was ich sagen soll. Denn alles, was ich denke, interessiert dich sowieso nicht. Ständig geht es nur um dich, um deine Gefühle, deine Gedanken, das, was du willst. Ich zähle…

Weiterlesen ...

An niemanden, aber an alle

Es gibt etwas, das ich noch nie jemandem gesagt habe, obwohl es mich schon seit Jahren quält. Ich habe Angst, es auszusprechen, weil ich weiß, dass es alles verändern wird, wenn ich es sage: Ich habe Depressionen. Ich kämpfe jeden…

Weiterlesen ...
An den Anfang scrollen