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Körperwahrnehmung im Alltag stärken 4 einfache Wege

4 effektive Wege, deine Körperwahrnehmung zu stärken

02Nov2022

Manchmal, da fühlen wir uns abgetrennt von uns selbst.

Wir können unseren Körper nicht richtig spüren.

Irgendwie fühlen wir uns taub. Unverbunden. Fremd.

Doch unseren eigenen Körper wahrnehmen zu können ist essenziell – weil abgetrennt von ihm zu sein auch bedeutet, abgetrennt von uns selbst zu sein.

Nur, wenn wir mit uns selbst in Kontakt sind, haben wir Zugang zu unseren Bedürfnissen, Gefühlen und Empfindungen.

Nur, wenn wir uns spüren können, ist es möglich, die Welt um uns herum wahrzunehmen.

Sie zu entdecken – in all ihren schimmernden Farben und Facetten.

Umso wichtiger also, dass wir uns bewusst (wieder) mit unserem Körper verbinden.

4 effektive Wege, deine Körperwahrnehmung zu stärken:

1. Spring unter die kalte Dusche

Eine kalte Dusche hat eine Art »Schockeffekt« auf deinen Körper zur Folge und ist damit ein einfacher Weg, deine Körperwahrnehmung zu stärken.

Durch das kalte Wasser sinkt nicht nur deine Körpertemperatur, auch die Sauerstoffversorgung deines Gehirns verbessert sich und es werden auch ausgeschüttet, die das Stresslevel des Körpers sinken können.

Eine kalte Dusche hilft dabei, dich stärker auf deinen physischen Körper zu fokussieren.

Ihn (wieder) besser zu spüren.

Probier es einfach mal auf.

Tipp: Sollte eine kalte Dusche gerade nicht möglich sein, kannst du stattdessen ausprobieren, deine Arme und Füße unter kaltes Wasser zu halten, oder besser noch deinen Kopf/dein Gesicht. Das hat eine ähnlich erdende Wirkung und ist auch außerhalb der eigenen vier Wände möglich.

2. Versuche die Balance zu halten

Balancieren stärkt das Körperbewusstsein.

Und das Gute ist, dass du dazu nicht einmal hoch oben auf einem schmalen Seil stehen musst.

Nein.

Du kannst das Balancehalten im Grunde überall trainieren: auf dem Weg zur Arbeit, beim Spaziergang im Park oder in jedem Zimmer deiner Wohnung.

Es sind nämlich Aktivitäten wie das bewusste Rückwärtsgehen, das Gleichgewicht halten, während du auf einem Fuß stehst oder auch das enge Setzen von einem Fuß vor den anderen (als würdest du auf einem schmalen Seil balancieren), das dabei hilft, dich mit deinem Körper zu verbinden.

Denn beim Balancieren richtest du die Konzentration auf deinen Körper – und nimmst ihn so stärker wahr.

3. Lasse deinen Atem bewusst stocken

Unser Atem ist das Werkzeuge Nummer eins, wenn es um die Auflösung von Spannungszuständen und das Verbinden mit unserem eigenen Körper geht.

Es gibt zahlreiche Atemtechniken, die dir helfen können, dich selbst (wieder) besser zu spüren.

Eine davon ist das bewusste Stocken lassen deines Atems.

Und so funktioniert es:

1. Begebe dich in eine aufrechte Position. (Stehend oder sitzend.)

2. Nimm einen tiefen Atemzug durch deine Nase. Achte darauf, bis tief in den Bauch zu atmen.

3. Jetzt schließ deinen Mund und drücke mit Daumen und Zeigefinger deine Nasenlöcher zusammen, um das Luftanhalten zu verstärken.

4. Nun zähle innerlich bis 15 und richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Körper. Versuche, entspannt zu bleiben.

5. Sobald du bis 15 gezählt hast, löse die Finger von deiner Nase, entlasse die Luft aus deinen Lungen und atme normal weiter.

Wichtig: Falls es dich aus irgendeinem Grund stresst, nicht atmen zu »dürfen«, dann beende die Übung.

Das bewusste Stocken lassen deines Atems soll dich dabei unterstützen, den Fokus auf deinen Körper zu schärfen; nicht dazu führen, ihm mehr Anspannung auszusetzen, als du gerade aushalten kannst.

Wenn es dir schwerfällt bis 15 zu zählen, wiederhole diese Übung einfach mit einer niedrigeren Zahl, bis du deinen persönlichen Wohlfühlbereich gefunden hast.


4. Tanze

Alles, was wir erleben, denken und fühlen hat Einfluss auf unseren Körper.

Gedanken, Gefühle und schmerzhafte Erlebnisse sammeln sich als Energie in ihm.

Werden wir diese Energie nicht los, führt sie zu erhöhter Anspannung und hat zur Folge, dass wir unseren Körper nicht (mehr) so gut wahrnehmen können.

Eine Möglichkeit, diese Energie loszuwerden und zeitgleich deine Körperwahrnehmung zu stärken, ist es, dich in Bewegung zu versetzen.

Und wie ginge das besser, als mit einem kleinen Tanz?

Vor ein paar Wochen habe ich genau das getan.

Ich habe die Küchentür geschlossen, meine Kopfhörer ins Ohr geschoben, die Musik aufgedreht und getanzt.

Und es tat unglaublich gut. Nicht nur das: Im Anschluss habe ich meinen Körper bedeutend stärker gespürt als zuvor.

Am besten, du probierst es einfach selbst aus:

So gehts:

Schalte einen Song deiner Wahl ein oder dreh das Radio auf und beginne, dich zu der Melodie zu bewegen.

Es spielt keine Rolle, ob du gut tanzen kannst oder nicht. Es geht nur darum, dich zu bewegen, Spaß zu haben und eins mit der Musik zu werden.

Und wenn du willst, sing einfach mit.

Tipp: Falls du mit anderen zusammenlebst oder es zu spät ist, um die Musik über deine Anlage aufzudrehen, schnapp dir einfach deine Kopfhörer und schließ die Tür.

Körperwahrnehmung stärken ist ein Prozess

Es gibt allerhand Gründe, warum wir unseren Körper nicht gut spüren können oder uns abgetrennt von ihm fühlen.

Und es gibt ganz unterschiedliche Wege, um (wieder) in Kontakt mit ihm zu kommen.

Doch unsere Körperwahrnehmung zu stärken ist ein langwieriger Prozess.

Er erfordert Geduld und Übung und nicht alles hilft jedem.

Deshalb finde raus, was DIR hilft und wiederhole genau das regelmäßig.

Denn damit ebnest du den Weg zu einer notwendigen Verbindung mit dir selbst.

Hat dir eine der Techniken geholfen, dich selbst besser zu spüren?
Dann lass es mich doch gerne wissen. Hier in einem Kommentar – oder in unserem Forum.

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